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Abmahnungen: Filesharing

Verbraucher die eine Abmahnung wegen illegalen Downloads erhalten haben können sich wehren. Oft sind die Forderungen unberechtigt oder überhöht. Da das Urheberrecht ist kompliziert ist und vorschnelles Handeln oft nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ist anwaltliche Hilfe unerlässlich. Wir beraten und vertreten Verbraucher in Filesharing-Fällen gerichtlich und außergerichtlich.

Filesharing Abmahnung abwehren

Datenaustausch durch Filesharing

Filesharing bezeichnet den Datenaustausch über bestimmte Internetplattformen. In der Regel werden hierfür sog. Tauschbörsen verwendet. Dies sind Computer-Programme (wie bspw. Emule, Bit Torrent, Bearshare, Rapidshare, Soulseek QT), deren Nutzer sowohl Empfänger als auch Anbieter von Dateien sind. Dies erfolgt regelmäßig automatisch durch die Voreinstellungen der Tauschbörse. Wer eine Datei herunterläd, speichert dies automatisch in einem speziellen Ordner der Tauschbörse auf der eigenen Festplatte. Der Ordner wird mit der Installation der Tauschbörse automatisch eingerichtet. Stellt das Programm sodann eine Internetverbindung her, bietet es die in diesem Ordner liegenden Dateien anderen Teilnehmern der Tauschbörse zum Download an. Durch diese Verbreitung der Daten wird das Angebot der Tauschbörse vergrößert. Der unwissende Nutzer bekommt von diesen Vorgängen oft nichts mit. 

Legales und illegales Filesharing

Das Filesharing selbst ist nicht illegal. Die Illegalität folgt nicht aus der Nutzung einer bestimmten Software, sondern aus den getauschten Inhalten. Werden Inhalte getauscht, die nicht urheberrechtlich geschützt sind (bspw. eigene Fotos oder selbst gedrehte Videos), ist die Verbreitung über eine Tauschbörse zulässig. Werden dagegen Inhalte getauscht, an denen eine dritte Person ein Urheberrecht hat, handelt es sich bei dem Anbieten dieser Inhalte um eine (illegale) Urheberrechtsverletzung; denn das Recht der "öffentlichen Zugänglichmachung" urheberrechtlich geschützter Inhalte hat nur der Urheber (§ 19a Urheberrechtsgesetz).

Blockbuster, Videospiele und Musiktitel 

Das Anbieten von Spielfilmen, Serien, Liedern oder Videospielen über Tauschbörsen ist stets illegal. Das Urheberrecht bzw. das Urhebernutzungsrecht an diesen Werken steht in der Regel den Produktions- oder Plattenfirmen, bzw. den Herstellern von Videospielen zu. Um ihre Rechte zu wahren und ein Ausufern illegaler Tauschbörsen zu verhindern, mahnen diese Firmen massiv Verbraucher ab, die ihre Werke illegal verbreiten. 

Was tun bei einer Abmahnung vom Anwalt

Wenn Sie eine Abmahnung erhalten sollten Sie in jedem Fall umgehend rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Andernfalls ist die Gefahr zu groß, dass Sie vorschnell Erklärungen abgeben, die für Sie nachteilshaft sein können. Die den Abmahnschreiben beigefügten Unterlassungserklärungen sollten nicht ungeprüft unterschrieben werden. Auch die verlangten Ansprüche sollten nicht ungeprüft gezahlt werden. 

Anwalt oder Verbraucherzentrale

Vielmehr sollten Sie einen in Urheberrechtsfällen versierten Anwalt zu Rate ziehen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, das Beratungsangebot der Verbraucherzentralen in Anspruch zu nehmen. Diese bieten eine Rechtsberatung durch Rechtsanwälte an. Keinesfalls sollten Sie das Schreiben ignorieren. Bleiben Sie untätig, besteht die Gefahr, dass die Abmahnkanzlei Sie nicht nur auf Zahlung von Schadensersatz und Ausgleich der Rechtsanwaltskosten, sondern auch auf Unterlassen verklagt. Eine Unterlassungsklage ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. 

Frist notfalls verlängern

Wenn Sie innerhalb der von der Abmahnkanzlei gesetzten Frist keinen Termin beim Anwalt oder in der Verbraucherzentrale bekommen können, besteht die Möglichkeit, bei der Abmahnkanzlei um eine Fristverlängerung zu bitten. In den meisten Fällen wird diese Fristverlängerung gewährt.

Abmahnung per E-Mail

Wenn Sie eine Abmahnung per E-Mail bekommen, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Hierbei handelt es sich in der Regel um Betrugsversuche. Auch wenn eine Abmahnung per E-Mail zulässig ist (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 7. Juli 2009, Az. 312 O 142/09), verschicken die uns bekannten Kanzleien Abmahnungen niemals per E-Mail.

Vertretung in über 2.000 Fällen

Rechtsanwalt Lutz Stader hat im Rahmen seiner Tätigkeit als Honoraranwalt der Vebraucherzentrale NRW seit dem Jahr 2011 über 2.000 Verbraucher in Filesharing-Fällen vertreten. Nur in wenigen Fällen wurde eine Klage durch die Abmahnkanzlei erhoben.

Vertretung zum Pauschalpreis

Die außergerichtliche Vertretung in Filesharing-Fällen bieten wir zu einem Pauschalpreis an. Die Abwicklung des Pauschalhonorars erfolgt über unseren Dienstleistungspartner anwalt.de. Bei Fragen zu unseren Pauschalangeboten stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner im Verbraucherschutz

Lutz Stader

Rechtsanwalt & Mediator / Honoraranwalt der Verbraucherzentrale NRW
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Gegnerliste

Waldorf Frommer, Yussuf Sawari, Daniel Sebastian, Sasse & Partner, Lutz Schröder, FAREDS, NIMROD, Kornmeier & Kollegen, Negele Zimmer Greuter, .rka Rechtsanwälte, Rasch Rechtsanwälte, Schulenburg & Schenk

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