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Bausparkassen schicken Kunden Schecks über Bausparguthaben

Bausparkassen schicken Kunden Schecks über Bausparguthaben

04.07.2015 15:36
von RA Lutz Stader

Kunden erhalten Schecks im fünfstelligen Bereich

Viele Bausparkunden fanden kürzlich Schecks im fünfstelligen Bereich in ihren Briefkästen. Dabei handelt es sich nicht um einen Scherz, sondern um den Versuch der Bausparkassen, Kunden mit alten Bausparverträgen loszuwerden. Den Barschecks war stets die Kündigung der Bausparverträge vorausgegangen. Kunden, die hierauf nicht reagierten oder der Kündigung widersprachen, sollten mit diesen Schecks gelockt werden. Werden die Schecks vorbehaltlos eingelöst, dürfte die Kündigung als anerkannt gelten und die Bausparkasse wäre ihren teuren Altkunden los.

Kündigungen oftmals unwirksam

Bausparkunden, die gegen die Kündigung vorgehen möchten, sollten die Schecks nicht einlösen. Die Kündigungen sind oftmals unwirksam. Die Bausparkassen stützen sich auf § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB. Nach dieser Norm können Darlehensnehmer ihre Verbraucherdarlehen 10 Jahre nach der vollständigen Auszahlung kündigen, auch wenn die Laufzeit des Darlehens noch nicht abgelaufen ist. Dass sich jetzt Bausparkassen auf diese Norm berufen, ist wenig überzeugend, da Verbraucher schützen soll. Aus diesem Grund ist Vorschrift nach Ansicht des Oberlandesgericht München auf Unternehmer nicht anwendbar.

Kündigung sollte widersprochen werden

Bausparkunden sollten der Kündigung widersprechen, um auch weiterhin die hohen Garantiezinsen auf ihr Bausparguthaben zu erhalten. Ein Widerspruchsschreiben steht [hier] kostenlos zum Download bereit. Ob auch die Kündigung Ihres Bausparvertrages unwirksam ist, können Sie von unseren Rechtsanwälten kostenlos überprüfen lassen. Nehmen Sie einfach [hier] Kontakt zu uns auf.

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