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OLG Köln: Aachen Münchener haftet für Falschberatung beim SEB Immoinvest

OLG Köln: Aachen Münchener haftet für Falschberatung beim SEB Immoinvest

OLG Köln: Aachen Münchener haftet für Falschberatung beim SEB Immoinvest

25.02.2016 10:59
von RA Lutz Stader

Das Oberlandesgericht Köln hat mit Urteil vom 19.02.2016 (20 U 100/15) in einem von uns geführten Verfahren festgestellt, dass die Aachen Münchener die Schäden aus einem Fondswechsel im Jahr 2010 zum SEB Immoinvest ersetzen muss.

Sachverhalt

Unsere Mandantin schloss im Jahr 2000 eine fondsgebundene Lebensversicherung ab. Im Januar 2010 riet der Anlagebrater der Deutschen Vermögensberatung unserer Mandantin dazu, die im Rahmen der Lebensversicherung gehaltenen Fonds in den SEB Immoinvest zu verschieben. Dabei verschwieg er, dass der SEB Fonds bereits im Jahr 2008 vorübergehend geschlossen worden war.

Nachdem der SEB Fonds im Mai 2012 ganz geschlossen wurde und nun bis April 2017 abgewickelt wird, meldete unsere Mandantin Schadensersatzansprüche an.

Das Verfahren

Das Landgericht Aachen hatte die Klage zunächst abgewiesen. Nach Ansicht des Landgerichts bestehe keine Pflicht zur Aufklärung über das grundsätzliche Risiko der Anteilsrücknahme. 

Dieses Urteil wurde nun aufgehoben. Das Oberlandesgericht Köln sieht in der unterlassenen Aufklärung über die Anteilrücknahme im Jahr 2008 eine Beratungspflichtverletzung, die einen Schadensersatzanspruch begründet. Die Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Ob die Aachen Münchener Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesgerichtshof einlegt bleibt abzuwarten.

Das Urteil ist im Volltext [hier] abrufbar. 

[UPDATE vom 11.08.2016]

Das Urteil ist rechtskräftig.

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