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Widerruf Autokredit: Schlussanträge des EuGH Generalanwalts stellen bankenfreundliche Rechtsprechung deutscher Gerichte in Frage

Aktuelle Nachrichten der Kanzlei Stader Rechtsanwälte aus Köln & Frankfurt a.M. Entscheidungen aus den Rechtsgebieten unserer Kanzlei im Bankrecht, Kreditrecht & Kapitalmarktrecht.

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Am 30.11.2020 erließ das OLG Oldenburg einen Hinweisbeschluss (Az. 2 U 142720) und sprach einem achtjährigen Mädchen einen Schmerzensgeldanspruch zu, nachdem sie beim Ponyreiten schwere Verletzungen erlitt.

Sachverhalt

Das achtjährige Mädchen aus Osnabrück nahm an einer Ponyreitstunde in einer Reithalle teil. Während sie von einer Mitarbeiterin an der Longe geführt wurde, stürzte sie vom Pferd, welches daraufhin auf sie stürzte. Nach der Operation ihres Bein- und Schlüsselbeinbruchs saß das Kind 6 Wochen im Rollstuhl. Die Eltern des Kindes verklagten die Reithalle auf Schmerzensgeld. In erster Instanz sprach das Landgericht den Klägern den Anspruch zu, worauf der beklagte Anbieter des Reitunterrichts Berufung einlegte.

Entscheidung des Gerichts

Das Oldenburger OLG schloss sich der Vorinstanz an. Dabei legte es zu Grunde, dass die Reithalle Halter des Ponys i.S.d. § 833 BGB ist und deshalb haften müsse. Bei dem Unfall habe sich die typische Tiergefahr des Ponys realisiert.

Besondere Sorgfaltspflichten bei Kindern

Im Rahmen einer Reitstunde ist bei Kindern besondere Vorsicht geboten. Insbesondere kann sich der Anbieter der Reitstunde nicht dadurch entlasten, dass das achtjährige Mädchen möglicherweise nicht den Anleitungen der Reitlehrerin gefolgt ist.  Das Kindesalter und die mangelnde Reiterfahrung sind zu berücksichtigen. Des Weiteren war das Tier erst seit einem halben Jahr auf dem Reiterhof. Obgleich das Tier bis zu dem Unfall ruhiger Natur war,  wurde seitens des Reitstalles nicht geprüft, wie das Tier auf kindliche Reitfehler reagieren würde.

Nach dem Hinweis der Richterinnen und Richter zog die Reithalle die Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil zurück.

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